• 4. März 2008 23:03
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Zeitschriften go mobile? – Die Zukunft von Printmagazinen in der digitalen Welt


Während heute in Hannover die CeBIT ihre Pforten öffnete, diskutierten in Berlin 350 Experten aus 40 Ländern auf der Konferenz Powering Digital Succes darüber, wie Zeitschriften auch im digitalen Zeitalter ihre Existenz sichern können – sei es als Print- oder als digitale Ausgabe. Anstatt sich also der vielzitierten Angst vor einem Auflagenverlust aufgrund der Digitalisierung hinzugeben, versucht die Branche, offensiv in die Zukunft zu schauen.
Eine mögliche Option: Das Versenden von Magazin-Inhalten auf mobile Endgeräte, sprich Handys. Das Potential scheint beachtlich zu sein. Denn während es „gerade mal“ eine Milliarde Computer auf der Welt gibt, zählt die Menschheit zweieinhalb mal soviele (2,5 Milliarden) Handys ihr eigen.
Auf die lassen sich natürlich auch prima Inhalte aller Art schicken, so auch jede Menge Artikel, die man bis jetzt nur in gedruckten Zeitschriften lesen kann. Bekommen wir also den „Stern“ bald aufs Handy? Ganz so schnell wird das wohl nicht gehen, meint VDZ-Geschäftsführer Wolfgang Fürstner gegenüber Breitband. Deutschland liege fünf Jahre hinter dem asiatischen Markt zurück, so sein ernüchterndes Fazit. Zu den wenigen Ausnahmen, den Vorreitern hierzulande, zählt der Springer-Verlag, der zum Beispiel Inhalte der „Welt“ fürs Handy anbietet.
Nichtsdestrotrotz hofft Fürstner, dass auch die Zeitschriftenverlage in Deutschland bald in größerem Stile ihre Inhalte auf Mobiltelefone schicken. Seine Idee, wie das einfach und nutzerfreundlich umsetzbar sein könnte: Absender gebrandete mobile Endgeräte.