• 9. Mai 2009 10:05
  • Sendung vom 09.05.2009, Sendungsüberblick

Wohin treibt die Zeitung? Außerdem Rivva, Zuckerberg und Online-Petitionen


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Die Erwartungen an das neue Kindle DX von Amazon sind hoch. Krisengeschüttelte Zeitungen wie die New York Times hoffen bereits auf die Erschließung neuer Distributionswege. 37 Zeitungen, darunter die „New York Times“, die „USA Today“, das „Wall Street Journal“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“ und „Le Monde“, sind per Kindle-Abo für Preise zwischen 6 und 15 Dollar monatlich erhältlich. Aber warum sollte ich mir auf einem e-book Reader die Zeitung lesen, wenn ich Nachrichten und Artikel jederzeit im Internet kostenlos lesen kann? Eine 1:1 Übertragung der Zeitung in die digitale Welt scheint auch damit nicht möglich. Es wäre auch der falsche Ansatz. Lassen sich die Zeitungsverlage mit diesen Digitalisierungsbestrebungen retten? Oder braucht es eine öffentlich rechtliche Zeitung?
Stephan Weichert gibt eine Einschätzung und prophezeit, dass die reine gedruckte   Zeitung nur für eine kleine Elite weiterbestehn wird.
Als Mark Zuckerberg 2004 im Silicon Valley aufschlug, besaß er fast nichts: keine Wohnung, keinen Job, kein Auto. Heute ist der 23-jährige Facebook-Mitgründer Multimillionär. Was ist dran am Klischee vom Millionär mit Badelatschen?
Außerdem befragen wir Marcel Weiss zum Fortbestand von Rivva.
Die Netzmusik steht unter dem Motto: „Verkaufst Du schon oder wirbst Du noch?“
Foto: marcelgermaine via Flickr