• 10. April 2008 17:04
  • Besprechung, Sendung vom 12.04.2008

webTV + mySpace = hobnox.com


Die Internetplattform www.hobnox.com will eine Basis von Künstlern für Künstler sein. Die Inhalte gehen von Videos über Musik bis zu Lifestyle-Elementen. Anders als bei youtube, werden die eingereichten Beiträge vor der Veröffentlichung auf dem Portal redaktionell ausgewählt. Rund 70 Mitarbeiter sorgen dafür, dass es auf Hobnox interessante Inhalte zu sehen gibt. Berichtet wird vor allem aus den Kulturhochburgen Berlin, Köln und München. Auch in London und Boston gibt es Mitarbeiter, doch der Schwerpunkt der Berichterstattung liegt eindeutig in Deutschland.

Es gibt vier so genannte Channels bei Hobnox. Der Kanal Street.org zum Beispiel berichtet über angesagte Straßenkultur, wie das so schön heißt. Skateboarding, Biking und andere Straßensportarten bekommen hier eine Plattform. Ebenso junge Mode, Graffiti oder Beatboxing. Die Themen werden in flott, aber durchweg professionell anmutenden Filmbeiträgen behandelt.

Hobnox ist ein Kunstbegriff aus dem Englischen, zusammengesetzt aus „to hobnob“, was „mit Freunden abhängen“ bedeutet, und „nox“, eine Abkürzung für „new open media experience“. Und genau darum geht es bei Hobnox: Man trifft auf dem Portal Gleichgesinnte und kann sich gleichzeitig über Kulturthemen informieren, die als modernes WebTV präsentiert werden.

Hobnox ist kostenlos und lädt zum Mitmachen, Diskutieren und Abstimmen ein. Ein Web-2.0-Projekt der nächsten Generation, weil die eigentlichen Inhalte in der Regel von Profis kommen. User können mitmachen und Beiträge einreichen. Ob es ins Konzept passt, entscheiden dann allerdings Profis.
Jörg Schieb ist im Studio und beurteilt das neue Portal www.hobnox.com.