• 8. November 2013 19:11
  • Sendung von 09.11.2013, Wo das Internet lebt

Wo das Internet lebt

Der zweite Teil unserer Suche nach dem Netz


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Manche mögen sich erinnern: Breitband-Kollege Moritz Metz hat dieses Jahr auf die Suche gemacht nach Menschen und Orten, die das Netz prägen – oder andersherum.

In der zweiten Folge am morgigen Samstag erzählt uns Internetgroßvater Leonard Kleinrock, wie vor 44. Jahren die erste Internetverbindung der Welt nach den Buchstaben „LO“ unversehens: abstürzte.Wir besichtigen die Architektur der Netz-Konzerne im Silicon Valley, stehen vor dem Haus von Facebook-Capo Mark Zuckerberg (und den vier Nachbargebäuden, die der Facebook-Chef dazukaufte, seiner eigenen Privatsphäre wegen).

Dann besuchen wir das Internet-Archiv in San Francisco, das seine Server in einen griechischen Tempel offen präsentiert. Auch Google-Infrastrukturchef Urs Hölzle schwärmt von der Schönheit seiner Rechenzentren, diesen Orten, an denen wir zwar ständig – aber auch niemals wahrhaftig sind. In Kronstorf, Oberösterreich soll dereinst auch mal ein Rechenzentrum enstehen, auf dem Erb-Acker vom Hackerbauer, schließlich finden sich dort ideale Bedingungen für die Wolke. Aber was hat es schon zuvor verändert?

Zum Schluß verschlägt es den Reporter in einen ehemaligen Eisenhower-Bunker im Felsen von Gibraltar. Weil das Netz die Grenzen ganz anders überspringt als Menschen oder Gesetze, lärmen hier die Server von anderswo illegalen Gambling-Firmen. Lebt hier das Netz? Oder eher in den Herzen der Menschen, die es benutzen?

Redaktion: Jana Wuttke. Produktion: Moritz Metz im Radiobüro. Es sprachen: Julia Eikmann, Christine Kewitz, Anna Wollner, Bettina Conradi, Christian Grasse, Nicolas Semak, Bettina Wiehler, Theresa Sickert und der Autor. Musik: HEAVYLISTENING. Twitter-Hashtag: #WDIL

Foto: „Der Hackerbauer serviert Most“: Florian Thalhofer

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