• 23. Juni 2013 22:06
  • Besprechung

Was können Blogger in Krisengebieten leisten?

Der BLogger John F. Nebel im Gespräch mit Breitband


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Die Proteste in der Türkei erreichten in diesen Tagen ihren vorläufigen Höhepunkt. Die gewaltsame Räumung des Gezi-Parks in Istanbul, harte Tränengaseinsätze der Polizei – Sie kennen die Bilder und Schlagzeilen dazu bestimmt. Berichtet wurde und wird dabei aber nicht nur durch professionelle Journalisten. Auch engagierte Blogger waren und sind vor Ort. Marina Schweizer fasst das Engagement internationaler Bürgerreporter in der Türkei zusammen. Einer von ihnen ist der Berliner John F. Nebel, der mit Mikrofon und Computer nach Istanbul flog, um von dort auf seinem Blog metronaut.de zu berichten. Wir haben ihn nach seiner Rückkehr in Berlin getroffen, unter einem Baum in einem Park in Berlin und haben ihn mit dem Begriff des “Fallschirmjournalismus” konfrontiert, also der Idee kurz mal in einem Krisengebiet aufzuschlagen, zu berichten und dann wieder dort zu verwschwinden. Wir wollten von John F. Nebel dazu wissen, was er als Blogger, ohne große Vorrecherche, an Berichterstattung leisten kann.

Foto: Wiebke Schindler