• 1. März 2014 15:03
  • Besprechung, Sendung vom 01.03.2014

War ich das oder die Maschine?

Matthias Finger über Hirn-Rechner-Schnittstellen


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Mit bloßen Gedanken Materie steuern – das ist nicht Science Fiction sondern findet längst statt, auch außerhalb der Forschungslabore. „Brain-Computer Interface“ nennt sich die Technik, bei der Signale des Gehirns mithilfe von Sensoren ausgelesen und anschließend von einer Software für vielfältige Zwecke genutzt werden. Dabei werden diese Interfaces sowohl im Gadget-Bereich verwendet, aber auch ganz ohne Spiel, zum Beispiel in Prothesen. Mit deren Hilfe können Menschen etwa den amputierten und künstlich ersetzten Arm ganz intuitiv mit ihren Gedanken steuern.

Die Winterschool der Berlin Brain-Computer Interface beschäftigte sich diese Woche mit den ethischen Fragen, die mit der Gehirnvermessung verbunden sind. Der niederländische Philosoph und Kognitionswissenschaftler Pim Haselager bearbeitet Fragen rund um die Hirn-Rechner-Schnittstelle. Matthias Finger hat ihn getroffen.

Foto: „Lights of ideas“ von Saad Faruque, CC BY-SA 2.0