• 20. Oktober 2008 18:10
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Vom Empfänger zum Sender


Aktuell gilt Barack Obama als Favorit im Kampf um die US-Präsidentschaft. Sollte er im November die Wahl gewinnen, dürfte dies auch auf seinen geschickten Umgang mit den Möglichkeiten des Internets zurückzuführen sein, so die These des Journalisten Tobias Moorstedt. Als einziger Kandidat habe Obama erkannt, dass die interaktiven Werkzeuge des Netzes allen zur Verfügung stehen, die an der gesellschaftlichen Debatte teilnehmen wollen. Wie ganz normale Bürger via Internet die Politik beeinflussen und sich Wahlkämpfer dies zunutze machen, beschreibt Moorstedt, den wir hier bei Breitband zum US-Wahlkampf interviewt haben, im Protokoll seiner Reise durch ein Land im politischen Umbruch.  Kollegin Vera Linß hat das Buch gelesen und wird es morgen, am 21.10., 14.33 Uhr im Radiofeuilleton mit Moderator Dieter Kassel besprechen.
Tobias Moorstedt: „Jeffersons Erben. Wie die digitalen Medien die Politik verändern“, edition suhrkamp, Frankfurt/Main 2008, 165 Seiten, 9 €
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