• 22. August 2008 12:08
  • Portrait, Sendung vom 23.08.2008
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Utopia als Ziel. Martin Brem rückt den Konzernen auf den Pelz


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Aus Verbrauchersicht wurde er vom Saulus zum Paulus. Aus Sicht der Wirtschaft ist es vermutlich genau anders herum. Die Rede ist von Martin Brem. Der Östereicher war Geschäftsführer von multinationalen Entertainment-Konzernen und gestaltete Image-Kampagnen für Modeunternehmen. Jedem zahlenden Kunden verpasste er das gewünschte Image. Dann kam der Wandel und der begann mit Claudia Langer.
Die ehemalige Besitzerin einer Werbeagentur kennt auch die Hochglanzwelt der Marken und Konzerne. Sie gründete das Verbraucherportal utopia.de, um Transparenz in die Welt von Marken-Image und Realität zu bringen. Martin Brem recherchiert, welche die „guten“ Konzerne sind und welche die „bösen“. Gut sind diejenigen, die sich der Ökologie und Nachhaltigkeit verschrieben haben. Brem schreibt über Ökostromanbieter, Elektroautos und Fair-Trade Unternehmen. Produzieren sie wirklich sauber? Handeln sie wirklich moralisch einwandfrei? Wie ist der Anspruch eines Konzern, wie die Wirklichkeit? 20.000 Community Mitglieder steuern Informationen bei – Tendenz wachsend. Brem fungiert dabei als Chefredakteur. „Die wirksamste Macht, die wir haben“, sagt er, „ist die Verbrauchermacht.“
Eleni Klotsikas hat Martin Brem getroffen und stellt den dynamischen Utopisten in Breitband vor.

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