• 14. Dezember 2013 14:12
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Gegen Überwachung: Politik oder Technologie?

Wie wir ein Netz mit Privatsphäre und Datenschutz schaffen


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Es ist eine selten einmütige Aktion: Den Aufruf von 560 Schriftstellern gegen Massenüberwachung, der in dieser Woche veröffentlicht worden ist, kann man in seiner Geschlossenheit durchaus als Sensation bezeichnen.

Wie sinnvoll sind die Forderungen, die darin gestellt werden und was muss tatsächlich getan werden, um das Netz für uns alle sicherer zu machen? Darüber reden wir mit Jeanette Hofmann vom Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft, das unter anderem von Google finanziert wird, und wir stellen Ihnen ein preisgekröntes Projekt von mehreren Informatikprofessoren vor, die das Internet mittels Technik vor Ausspähung und Betrug schützen wollen.

Wir erfahren: Allgemeine Regelungen zur Sicherung von Grundrechten existieren bereits – etwa die „Allgemeine Erklärung der Menschenrechte der UN, in der u.a. die „Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit“ und das „Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit“ verankert sind und eine Charta der Grundrechte der EU”. Warum greifen solche Regelungen, dies ja schon gibt, nicht oder zu wenig in Bezug auf die digitale Welt?

Eine Wertediskussion, eine andere Art der Regulierung – das sind zwei Überlegungen, wie man der Herausforderung, angemessenen Datenschutz zu schaffen, gerecht werden könnte. Vielleicht kann aber auch Technologie helfen. An der Universität des Saarlandes und an zwei Max-Planck-Instituten arbeiten Informatikprofessoren daran, das Internet sicherer zu machen. Mit einem von ihnen, Michael Backes, Professor für Kryptographie und Sicherheit an der Universität des Saarlandes, haben wir gesprochen. Wie kann man im Internet Nutzer schützen, Täter ausfindig machen, ohne Handel, freie Meinungsäußerung und Zugang zu Informationen einzuschränken?

Gespräch mit Jeannette Hofmann in voller Länge (nur online)


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Bild: Wikimedia Commons 800px-Surveillance_video_cameras,_Gdynia