• 3. Dezember 2016 13:12
  • Besprechung, Sendung vom 03.12.2016

…dann schreibe ich mir einfach selbst.

Ein Kunstprojekt bewahrt uns vor bereuten SMS


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Noch nie zuvor haben Millionen Menschen sich ständig und jederzeit erreichen können. Das ist eine altbekannte Wahrheit, die sich seit Jahren durch das Mobiltelefon weitererzählt. Aber das tatsächliche Telefonieren ist heute – und denkt man an den unerwarteten Erfolg der SMS – gar nicht so sehr die Lieblingsart der Kommunikation, sondern das Schreiben. Wir texten uns und unsere Mitmenschen zu, es bringt Spaß und es ist sehr schwer, sich diesem Kommunikationsstrudel zu entziehen.

Und wie fast alles im Leben lauert auch hier eine Kehrseite: Es gibt immer wieder diesen Moment, an dem man später bereut, diese eine bestimmte Nachricht abgeschicht zu haben. Die New Yorker Künstlerin Hanny Ahern schlägt dem schlechtem Gefühl am nächsten Morgen ein Schnippchen: Jochen Dreier berichtet von ihrem Projekt “When I think about you, I text myself”.

Foto: „When Bacon Strikes Back“ von Kenny Louie, CC BY 2.0