• 12. Juni 2010 15:06
  • Digitale Kultur, Portrait, Sendung vom 12.06.2010

Telecafé als Netzkunstgalerie

Atari-Mucke und zitternde Webseiten, kuratiert von Medienkünstler Aram Bartholl


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Viele von uns stopfen täglich Informationen ins Netz. Nachrichten in sozialen Netzwerken, Videos, Fotos. Allein bei Flickr kommen tausende Bilder pro Minute dazu. Aber kommen eigentlich auch Inhalte, die im Netz existieren, wieder zurück zu uns? In die reale Welt? Genau die Frage stellt sich der Medienkünstler Aram Bartholl, Mitglied des Free Art und Technology Labs F.A.T. Lab.

Jetzt bringt Bartholl mit „Speed-Shows“ Netzkunst in Internetcafes. Die erste von ihm kuratierte Ausstellung gab es gestern in Berlin zu sehen. Vorne lief das übliche Späti-Business, hinten drängelten sich Geeks und Kunstkenner im winzigen Computer-Raum. Frisch aus den Browsern kamen Videokunst – wie hier, hier und hier – zitternde Nachrichtenseiten und wundervolle Atari- und Commodore-Klänge: Noobz. Moritz Metz hat Aram Bartholl durch die Ausstellung begleitet.