• 5. Juli 2008 11:07
  • Besprechung, Sendung vom 05.07.2008

Subversion im 21. Jahrhundert


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Sind jene künstlerischen Konzepte, die im 20. Jahrhundert mit dem Begriff der Subversion operierten, heute veraltet? Wie werden sie aktuell erneuert? Welche Effekte haben die gegenwärtigen medialen Umbrüche auf die verschiedenen künstlerischen Felder und ihre politische Bedeutung? Existiert eine wirksame künstlerische Subversion überhaupt? Und, wenn ja, in welchem Rahmen kann sie wirksam werden? Der Sammelband stellt vor dem Hintergrund aktueller theoretischer Ansätze die Frage, wie sich das Verhältnis von Politik und Kunst in der Gegenwart gestaltet und inwiefern sich der Begriff der Subversion dazu eignet, dieses Verhältnis zu beschreiben. Carsten Probst stellt das Buch vor.
Thomas Ernst, Patricia Gozalbez Cantó, Sebastian Richter, Nadja Sennewald, Julia Tieke (Hg.) „SUBversionen. Zum Verhältnis von Politik und Ästhetik in der Gegenwart“ transcript verlag; Juni 2008, 406 Seiten, 30,80 €