• 21. Mai 2009 11:05
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Street View in Hamburg – Weiter Streit um Google-Spione


Der Streit zwischen Google und dem Hamburger Datenschützer Johannes Caspar ist offenbar doch noch nicht beigelegt.
Spiegel-online meldet zwar, dass Google Zugeständnisse beim Datenschutz gemacht habe und nun die Hamburger City flächendeckend fotografieren dürfe, um die Bilder dann über Google-Maps und Street View der Welt im Netz zugänglich zu machen. Dagegen sagte Datenschützer Caspar meedia.de: „Es bleibt die Frage, was aus den Rohdaten wird. Darauf muss Google noch eine Antwort geben.“
Bislang haben die Amerikaner die Straßenzüge systematisch fotografiert. Autokennzeichen und Gesichter wurden zwar vor Veröffentlichung generell unkenntlich gemacht. Aber das reicht Caspar noch nicht, weil das Unternehmen immer noch über die Rohdaten verfügt. Er fordert, dass diese Details schon auf dem Rohmaterial unsichtbar gemacht werden müssten. In einem Gespräch mit Google habe sich außerdem herausgestellt, dass diese Informationen bereits in die kalifornische Firmenzentrale in die USA übermittelt worden seien.

Foto: Wearn/flickr/cc