• 6. Dezember 2014 15:12
  • Besprechung, Sendung vom 06.12.2014
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Vertrauen weg, Chefredakteur auch

Der Machtkampf zwischen Print und Online beim Spiegel


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Im Norden der Republik weht der Wind kalt, und in einem Gebäude am Hamburger Hafen ist dabei wohl auch die Stimmung etwas eingefroren. Deshalb war diese Nachricht erwartet worden: Spiegel-Chefredakteur Wolfgang Büchner verlässt das Blatt. Das Konzept „SPIEGEL 3.0“, mit dem er vor 15 Monaten angetreten war, um Digitales und Gedrucktes zusammenzubringen, ist damit gescheitert und der Machtkampf Onliner gegen Print verloren.

Man fragt sich: Wie konservativ ist der Spiegel, dessen Verlag zu mehr als 50 Prozent der Spiegel-Mitarbeiter KG gehört? Und welche Signalwirkung hat das auf die Branche? Oder ist Wolfgang Büchner, der als ehemaliger Chefredakteur von Spiegel Online das Haus eigentlich kennen sollte, einfach nur ungeschickt vorgegangen?

Wie es zu diesem Vertrauensbruch kommen konnte und wie eine zukünftige digitale Strategie nicht nur für das Hamburger Blatt, sondern insgesamt für die Printlandschaft in Deutschland aussehen könnte, darüber sprechen wir mit dem Medienjournalisten Daniel Bouhs.

Foto: „Der Spiegel // Hamburg“ von Achim Hepp, CC BY-SA 2.0

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