• 13. Februar 2008 23:02
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Russland vor den Wahlen – Wie weit reicht die Meinungsfreiheit im Netz? – Teil 2


Mangelnde Medienfreiheit in Russland kritisierte die Organisation „Reporter ohne Grenzen“ am Dienstag bei der Vorstellung ihres Jahresberichtes. „Kritische Journalisten leben in Russland gefährlich“ so der Tenor. Seit dem Amtsantritt von Präsident Putin im Jahre 2000 sind mindestens 20 Journalisten ermordet worden. Den Druck auf unabhängige Reporter schildert die moldawische Journalistin Natalia Morar, die für das russische Wochenmagazin „The New Times“ arbeitet, gegenüber tagesschau.de
Auf einer Diskussionsrunde von Reporter ohne Grenzen und dem BDZV am Dienstagabend (Foto: BDZV/David Ausserhofer) äußerte sich Klaus Bednarz, WDR-Sonderkorrespondent und langjähriger Korrespondent in der Sowjetunion über die Pressefreiheit im Russland der 90er Jahre (gab es damals mehr Freiheit, trotz des Einflusses großer Medienkonzerne?) und die Wirkung von kritischen Tageszeitungen im Russland von heute. mp3 Außerdem sagte er zur Rolle von deutschen Medienunternehmen in Russland am Beispiel von RTL mp3
17 % der Russen nutzen das Internet. Ist es das Medium der Zukunft, weil man hier Informationen bekommen kann, die man vom staatlich gelenkten Fernsehen nicht erhält? Dazu Natalia Morar und über die Abwesenheit von Selbstzensur im Internet. mp3 Natalia über den Einfluss von Blogs auf die klassischen Medien mp3 Über die Ängste der Blogger, dass ihre Rechte im Internet beschränkt werden könnten mp3