• 16. April 2010 00:04
  • Sendung vom 17.04.2010, Sendungsüberblick

Nun hier im Nirgendwo?

Sondersendung von der re:publica 2010


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Über 2000 Netzbewohner pilgern zur diesjährigen re:publica, der seit 2007 jährlich stattfindenden Berliner Konferenz rund um soziale Medien und Digitale Gesellschaft. NoWhere ist der Titel der vierten Auflage – und Breitband einer der Medienpartner. Seit der Eröffnung sind wir im Bloggerrummel unterwegs, um am letzten Konferenztag eine Sondersendung in den Ü-Wagen zu spielen. Wer deren Live-Aufzeichnung (Freitag, 13h, Kalkscheunen-Lounge) nicht beiwohnen kann: Ausstrahlung wie gewöhnt am Samstag, 14h im Deutschlandradio Kultur.

Natürlich haben wir uns umgehört, nicht nur zu den WLAN-Empfangsproblemen und dem beliebtesten Getränk der Veranstaltung. Mitveranstalter Johnny Haeusler erläutert eingangs, wie sich seit 2007 das Verhältnis der Gesellschaft zum Internet verändert hat. Ganz sicher ist auch die Macht der Sozialen Netzwerke gestiegen. Aber können Twitter, Facebook und Co wirklich Revolutionen auslösen und autoritäre Regimes kippen? Evgeny Morozov von der Georgetown University widerlegt die Mythen. Und Sebastian Deterding sieht eine gefährliche Konzentration der Inhalte auf immer wenigere Plattformen.

Das und mehr in der kommenden Breitband-Sause – am Mikrofon sind Christine Watty und Netzmusik-Selector Martin Risel, der unter anderem die Creative Commons Musikerin Zoe Leela vorstellt.

Foto: re:publica10 / CC