• 6. Dezember 2014 13:12
  • Netzkultur, Sendung vom 06.12.2014

Gecodet, nicht gerührt

Das Cocktail-Roboter-Festival "Roboexotica" in Wien


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In Wien läuft dieses Wochenende die Roboexotica, seit 16 Jahren das weltgrößte Festival für Bar-Robotik – aber auch das einzige. Mehr als ein Dutzend Roboter, die Cocktails servieren, gibt es da auszuprobieren, von der „Schnapsorgel“ über den „Kaiserspritzer“ bis hin zum „Melmacc“ – die einen sind besonders schnell und schaffen 200 Cocktails pro Stunde, die anderen sind eher skurrile Skulpturen. Weil die Roboexotica durchaus ein Medienkunst-Festival ist, läuft das Ausschütten also meist nicht ganz ohne Aufgaben, Humor oder Hintersinn – vereint aber trotzdem Fachfelder wie Interface-Design, Technik, Soziales und natürlich: Party. Moritz Metz hat sich auf der Roboexotica umgesehen – und ist wundersamerweise nüchtern geblieben.

Mehr von der Roboexotica gibt es in der Bastelsendung „Eine Stunde Netzbasteln“ beim unserem Schwesterprogramm DRadio Wissen – da berichtet Moritz vom Aufbau des Festivals. Mehr Fotos von den Robotern bieten die Kollegen von c’t Hacks:

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Der „Amalettomat“ bereitet typisch österreichischen Palatschinken.

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Der „Amalettomat“ in Aktion.

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Der „Kaiserspritzer“ mischt Weißweinschorle mit Holunderblütensirup – und spielt dazu den Kaiserwalzer.

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Der „Melmacc“ ist ein besonders schneller Cocktail-Roboter und war als einziger schon mehrmals auf der Roboexotica ausgestellt.

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Die „Schnapsorgel“ ist noch schneller in der Zubereitung, braucht dafür aber auch einen humanen Barkeeper.

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Der „Dealerbot“ ist ein Roulettetisch mit automatischer Gewinn-Ausschüttung.

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Wer diesem Alm-Öhi besonders geschickt vortanzt, bekommt eine gelbliche Flüssigkeit serviert – aus Öhis Nase.

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Der Pappmaché-Drache namens „Puff the Magic Hard-On“ serviert seine Drinks auf nicht jugendfreie Weise.

Fotos: Moritz Metz und Miriam Sandabad