• 16. April 2010 20:04
  • Netzmusik, Sendung vom 17.04.2010

re:musica

Netzmusik von der re:publica


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Wer drei Tage lang zuhört und diskutiert, für den ist Musik eine willkommene Abwechslung. Passenderweise haben die Veranstalter der re:publica auch für ein (Netz)Musikprogramm gesorgt. Das hätte allerdings ein wenig umfangreicher ausfallen können.

Eine der wenigen Musikerinnen, die im Rahmen der Social-Media-Konferenz aufgetreten ist, heißt Zoe.Leela. Die „Berliner Asphaltgöre“ (zeit.de) verfolgt laut Myspace-Seite das Motto „Save the Download!!!“ und hat dementsprechend Ende 2009 auch ihr Debütalbum „Queendom Come“ beim Kölner Netzlabel rec72 als Gratis-Download veröffentlicht. Hier sind zwei Songs daraus.

Zoe.Leela – Destroy She Says
Zoe.Leela – Departing Myself

Es gibt noch eine wirklich talentierte Musikerin, die bei der re:publica-Konferenz aufgetreten ist. Alin Coen, die Tochter einer deutschen Ärztin und eines mexikanischen Malers, berührt mit intimen Folksongs, die im Sommer 2010 auf ihrem Debütalbum veröffentlicht werden sollen – wie’s aussieht ganz in Eigenregie ohne Label. Präsentiert wurde die junge Musikerin von der Netz-Musiktalkshow TV Noir

Alin Coen – Das letzte Lied

Alin Coen ist die beliebteste Künstlerin bei TV Noir. Das eigenwillige Bewertungssystem der Webseite beweist: Mit über 1000 „Küssen“ liegt sie auf Platz 1 der Bestenliste des Musik-TV-Portals. Gegründet wurde TV Noir von Tex Drieschner, der ebenfalls bei der re:publica sprach und zudem noch Musik macht. „Ziemlich gutes Songwriting“, nennt er das. Und wir auch.

Tex Drieschner – Nichts von Dir
Tex Drieschner – Julia

Drieschner ist Mathematiker, Solutions Architect, IT Manager und Songwriter und lädt Musikerkollegen und Fans im Monatstakt zu TV Noir in den Neuköllner Heimathafen. Dieses Engagement wurde 2009 mit einer Nominierung für den Grimmepreis belohnt. Martin Risel sprach mit dem ausgewiesenen Multitasker über Netz-TV und Netz-Musik.

Zum Schluß noch Musik von Simon Gordeev, der nicht nur bei TV Noir aufgetreten ist, sondern da auch für die Technik zuständig ist: Simon the Russian nennt er sich – und singt dann auch tatsächlich auf Russisch.

Simon the Russian – Waters Of Gobi Desert

Foto: Moritz Metz