• 22. Juli 2008 18:07
  • Sendung vom 19.07.2008, Sendungsüberblick

Protestkultur im Internet, Intel outside und 20 jahre Dittoheads


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Die Waffen des modernen Widerstandskämpfers sind Tastatur, Handycam und ein Internetanschluss. Wie hat sich die Widerstandskultur durch das Internet verändert? Am 20. Juli – vor 64 Jahren – fand das Attentat auf Hitler statt. Der Inbegriff antifaschistischen Widerstands. Ist die Terminologie in Bezug auf den heutigen, web-basierten Protest bzw. Widerstand noch zutreffend? Wie haben sich die Formen verändert? Flugblätter waren die Mittel der Protestkultur in den 70er und 80er Jahren. Das Internet hat anscheinend die Widerstandskultur revolutioniert – oder vielleicht doch nicht? Dr. Katy Teubener ist Soziologin an der Uni Münster und plädiert für eine Erweiterung des Widerstandsbegriffs, der „Protest“ und „Gegenöffentlichkeit“ miteinschließt. Aber: Protest im Internet wird oft erst im Zusammenhang mit traditionellen Medien wahrgenommen.
Intel feiert am 18. Juli seinen 40. Geburtstag. Vor vier Jahrzehnten legten die Gründer des heute weltgrößten Chipherstellers den Grundstein einer beachtlichen Erfolgsgeschichte. Wie ist es Intel gelungen eine Quasi-Monopolstellung zu etablieren? Wie schafft Intel es, sich so  lange an der Spitze der Branche zu halten  und warum kommen andere nicht hinterher? Darüber sprachen wir mit Steffan Heuer, USA-Korrespondent von brandeins.
Martin Riesel spielt in der Netzmusik – passend zum Thema – Protestsongs aus dem Netz. Dylans Erben vs Neocons..