• 13. Mai 2008 07:05
  • Off-Air, Sendung vom 17.05.2008

Profile aller Seiten, vereinigt euch! – eine einheitliche Visitenkarte für das Netz?


Die großen communities werden kompatibel – zukünftig kann man Profilinformationen von Social Networks auf andere Websites übertragen. Wie schon zuvor Facebook (Facebook Connect) und Myspace (Data Availability) schließt sich Google mit „Friend Connect“ dem Trend an, Profilinformationen, Freundschaftslisten, Fotos und weitere persönlichen Daten von Benutzern mit anderen Web-Services austauschen zu können. Yahoo, eBay, Photobucket und Twitter sind als Partner der Social Networks beteiligt. Soziale Netzwerke sind von ihrem Konzept her wie „ummauerte Gärten“, sagte Myspace-Geschäftsführer Amit Kapur.
Dies soll sich nun ändern. Der Nutzer kann künftig ein einziges Profil anlegen und sich damit in den verschiedensten Communities und Netzwerken anmelden – statt wie bisher auf jeder einzelnen Site von neuem seine Daten eingeben zu müssen. Nun buhlen die drei großem Anbieter um den Status als „Mutternetzwerk“. Bei der „Friend Connect“ ist zunächst ein Testlauf mit etwa 24 anderen Websites geplant. 
Myspace hat im März mit Google und Yahoo die Einrichtung einer Open-Social-Stiftung angekündigt, die gemeinsame Standards für Anwendungen in sozialen Netzwerken erarbeiten soll.
Eine Diskussion zu Googles „friend connect“ findet sich in den Kommentaren bei Techcrunch und bei WIRED
Siehe dazu auch Facebooks größter Aktivposten: Deine Identität bei netzwertig.com.
Photo: Pablo Reinoso
Nachtrag: Die Studenten-Community studiVZ öffnet sich für externe Entwickler und mischt künftig bei der OpenSocial-Initiative von Google mit.