• 2. Januar 2009 12:01
  • Besprechung, Sendung vom 03.01.2009

„Proaktive Umgebungs-Intelligenz“? Zur Geschichte und Zukunft der Computerbedienung


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Letzten Monat wurde sie 40: Die Computermaus. Wie die Tastatur ist uns dieses Bedienungselemente so vertraut geworden, dass wir sie als Schnittstelle kaum noch in Frage stellen. Dabei sind solche „Benutzerschnittstellen“ oder „Interfaces“  die „Brücken“, die Menschen und Rechner miteinander verbinden. Ohne sie wüsste der Computer gar nicht, was wir von ihm wollen. Die so genannten „Benutzerschnittstellen“ oder „Interfaces“ sind alles andere als selbstverständlich. Sie sind die „Brücken“, die Menschen und Rechner miteinander verbinden, und es uns überhaupt erst ermöglichen, mit dem Computer zu kommunizieren. Zukünftig sollen die Bedienschnittstellen der Computer in den Alltagsgegenständen eingebettet werden: Gebrauchsanleitungen könnten z.B. mit Hilfe von speziellen Brillen in Zukunft direkt auf den zu reparierenden Gegenstand projeziert werden. Stichwort „Internet der Dinge“: Der mit „proaktiver Intelligenz „ausgestattete  Kühlschrank vergleicht seinen Inhalt, mit unserem Terminkalender und Essensplan bestellt autonom im Internet die nächste Milchlieferung.
„Mensch-Computer-Interface: Zur Geschichte und Zukunft der Computerbedienung“ heißt ein jetzt erschienener Sammelband, in dem Wissenschaftshistoriker, Informatiker und Kulturwissenschaftler die lange Geschichte und ungewisse Zukunft der Schnittstellen zwischen Mensch und Computer diskutieren. Sibylle Salewski stellt das Buch vor.