• 23. Juli 2010 17:07
  • Digitale Kultur, Portrait, Sendung vom 24.07.2010

Portrait eines Erdentags

Selbstgefilmt: Das Dokumentarprojekt "Life in a Day"


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Der Film soll zeigen, wie es war, an diesem Tag auf der Erde zu leben: ein Porträt der Welt an einem Tag. Zu diesem Samstag sind weltweit Menschen aufgefordert, einen Tag ihres Lebens für das Dokumentarfilmprojekt “Life in a Day” zu filmen. Angekündigt ist es als „globales historisches Experiment“:

„…a documentary, shot in a single day, by you. On July 24, you have 24 hours to capture a glimpse of your life on camera. The most compelling and distinctive footage will be edited into an experimental documentary film…“

Laf Überland stellt das Projekt und die Macher vor. Das sind keine Marketingfachleute, sondern zwei bekannte Köpfe der Filmwelt, der Dokumentarfilmer und Oscar-Preisträger Kevin McDonald und Ridley Scott, Actionästhet und Identitätssucher. Sie wollen Alltag zusammenschneiden: Den Weg zur Arbeit, das Baby in der Badewanne, den Besuch im Krankenhaus, die Hochzeit, den Tod – was immer passiert an diesem 24. Juli. Das Kürzel 24/7 steht im Englischen auch für „durchgehend geöffnet“.

Ein ähnliches Filmprojekt war “24h Berlin”. Mit dem Regisseur und künstlerischen Leiter von „24h Berlin“, Volker Heise, sprechen wir in der Sendung über die Darstellbarkeit von Echtzeit und die künstlerische Herausforderung, User Generated Content zu verarbeiten.