• 2. Januar 2016 16:01
  • Besprechung, Sendung vom 02.01.2016
  • 1 Kommentar

Open Street Maps in Flüchtlingslagern


Popup | MP3-Download | Player einbinden

Im größten Flüchtlingscamp der Welt – in Dabaab in Kenia – leben 300.000 Menschen unter ärmlichsten Bedingungen. In Jordanien sollen es insgesamt rund 1,5 Millionen in Camps sein.

Die temporäre Stadt
Was als Provisorium gedacht ist, wird für viele Menschen aber ein dauerhaftes zu Hause. Neben Zelten gibt es dort auch Schulen, Läden, Krankenhäuser – wie in ganz normalen Städten.Wie aber findet man sich dort zurecht?

Eine Möglichkeit ist die so genannte Openstreetmap – eine Karte, die aus frei verfügbaren Geodaten gezeichnet wird und für jedermann nutzbar sind.

Nutzer vermessen die Welt
Weil normales Kartenmaterial urheberrechtlich geschützt und teuer ist, sammeln Freiwillige aus der ganzen Welt GPS-Koordinaten und Luftbilder mit Straßennamen, Gebäuden und Parks und führen sie zu einer frei zugängliche Karte zusammen. Und das passiert derzeit auch für Flüchtlingscamps.

Wie aber kartografiert man ein Camp? Frederik Ramm ist Softwareentwickler und Berater bei der Geofabrik, die sich im Openstreetmap-Projekt engagiert und hat uns das Projekt und seine Probleme und Potentiale genau erklärt.

Bildnachweis: Karte des Flüchtlingslager Zaatari in Jordanien © OpenStreetMap contributors unter ODbL und CC BY-SA

Kommentare

    […] Ramm (User: woodpeck) gave a short interview to Deutschlandradio Kultur (German cultural radio) about the subject of mapping of refugee camps, […]

Kommentieren