• 10. Mai 2014 16:05
  • Netzkultur, Sendung vom 10.05.2014

Netzgemeinde vs. Offliner

Während Netznutzer ihre Identität diskutieren, bleiben andere draußen


Jedes Jahr erneut spricht Sascha Lobo auf der re:publica die „Netzgemeinde“ an – mal freundlich, mal mahnend. Dieses Jahr war er wütend: Seiner Meinung nach erhalte ein Vogel mehr Aufmerksamkeit als das Internet, er ruft die „Hobby-Lobby“ auf, endlich ernsthaft zu werden.

Die Autorin Yasmina Banaszcuk kann mit dem Begriff der “Netzgemeinde” wenig anfangen. Sie forderte in ihrem Vortrag wörtlich: „Die Netzgmeinde soll sterben.“ Was sie damit genau meint, hat sie uns im Interview erzählt – nachzuhören hier:

 

In den Diskussionen um die Passivität der Netzgemeinde, ihrer Strukuren und ob dieser Name überhaupt treffend ist, geht eines fast unter: Es gibt auch heute Menschen, die sich bewusst dagegen entscheiden, sich im Internet auszutauschen. Nele Heise vom Hamburger Hans-Bredow.Institut für Medienforschung diskutierte auf der Netzkonferenz über aktive Onliner. Im Gespräch erklärt sie hier die konkreten Gründe dafür, dass Leute sich dagegen entscheiden, das Internet zu nutzen.

Foto: „Unplugged – no computer, no internet, possible?“ von photosteve 101, CC BY 2.0