• 5. April 2014 12:04
  • Netzmusik, Sendung vom 05.04.2014

Elektronisches aus Berlin und Sixties aus den USA

Die Netzmusik am 5. April 2014


Damit unser Feature „Vom Krieg erzählen – Alltag der Kriegsreporter“ genug Platz in der Sendung hat, tritt die Musik diesmal höflich zurück. Umso feiner ist die kleine Auswahl, die uns Christian Grasse dafür zusammengestellt hat: Von Balue aus Denver über New Wives aus Athens bis Ueki aus Berlin gibt es Elektronisches und 60er Jahre Sounds zu hören. Bei all den düsteren Themen in dieser Sendung, die vom Krieg in den Medien handelt, ist das ein echter Hoffnungsschimmer.


Balue – Man In The Sixties (CC-BY)

Eli Thomas alias Balue macht nach eigenen Angaben DIY Bedroom Beachpop. Also im Schlafzimmer, selbstproduzierte Popklänge für den Strand. So nennt der US-Amerikaner aus Denver seinen 60er-Jahre inspirierten Garage und Surf-Pop. Wir hören “Man In The 60s” von seinem “Quiet Dreamer” Album.


New Wives – Lucy (CC-BY)

Die New Wives aus Athens, Georgia, USA sind so etwas wie eine Blitz-Kombo. Im Januar 2013 haben die beiden Freunde Zach Gastley und Matt Anderegg ihre Band gegründet. Innerhalb von sechs Tagen fanden sie einen Drummer und haben ihr erstes Konzert gespielt. Seitdem hat das Trio sieben Alben und EPs veröffentlicht. Darunter ist auch dieses Stück hier: Lucy.


Ueki – Outro (CC-BY)

Ueki kommen aus Berlin und machen Japan-inspirierten Elektro-Pop. Ueki bedeutet laut Google-Übersetzer “Gartenbaum”. Das deutet auf bodenständige Musik hin. Hinter Ueki stecken die Berliner Exil-Münchner Bernd Plontsch und Nils Schäfer. Yes heißt ihre aktuelle EP. Und daraus hören wir zum Schluss ihr Stück “Outro”, das verwirrender weise das erste Stück ihres Mini-Albums ist.

Bild: Cover Balue (Ausschnitt)