• 14. Mai 2013 18:05
  • Netzmusik, Sendung vom 11.05.2013

Nerds Can Dance

Die Netzmusik am 11. Mai 2013


Musik gehört zur re:publica wie die Eins zur Null. Vivian Perkovic hat sich reingehört in die Projekte von der #rp13 und die besten Tracks ausgesucht.

Zu Ten Cities holt das Goethe-Institut rund 50 DJs, Produzenten und Musiker aus aller Welt zusammen, um Musik miteinander zu produzieren und sich über die Club-Szene ihrer Heimat auszutauschen. Dazu gibt es Metatext von Club-Forschern, die die Subkulturen dokumentieren. Ergebnis werden mehrere Musik-Alben, eine Konferenz und eine Publikation mit Photo-Ausstellung.

Unter anderem mit dabei sind der DJ und Produzent Dubmasta aus Kiew, und sein Kollege Batida aus Lissabon.

Maschinen statt Menschen

Und fast ohne Menschen macht Moritz Simon Geist Musik auf der re:publica, wo er – oder vielmehr sein mechanischer Drum-Roboter MR-808 – am Mittwoch aufgelegt hat. Auch Science Fiction Children ist sein Projekt. Eine Künstlergruppe, die die Befreiung des Sounds vom elektronischen Dogmen fordern, und die mit ihren Maschinen zusammen auf der Bühne stehen.

Bold und Brave

Auch am Mittwoch in der Lounge aufgelegt hat Digits, ein Musiker aus Toronto, der mittlerweile in Berlin lebt, und von der britischen Presse gefeiert wird wegen des leidvollen Synth-Pops, den er macht – und wegen des großen und mutigen Bezahl-Konzeptes, das er Ende 2012 hatte: Wenn man an seine E-Mail-Adresse ein Bild einer CD oder Single, die man in den vergangenen Monaten gekauft hat, schickt, dann konnten sie seine neue Single kostenlos downloaden.

Und weil gute Ideen und Taten belohnt werden, hat ihm die L.A.-Beat-Scene-König Nite Jewel auch ein Lied geremixt.

Playlist

Dubmasta – Recorded DJ Set @King Kong Johannesburg

Batida – Alegria

Moritz Simon-Geist – Pattern Write
Sonic Robots | Stream

Science Fiction Children – You Don’t Let Me Dance
Stream

Digits – Lost Dream
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Digits – Because it’s wrong (Nite Jewel Remix)
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Foto: re:publica 2013 auf Flickr, CC-BY