• 2. Juli 2011 00:07
  • Netzkultur, Sendung vom 02.07.2011

Monster, Diamanten und Gehirne

Social-Games der Spielefirma Wooga


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Soziale Netzwerke wurden entwickelt, damit Menschen im Netz besser in Kontakt zu einander treten können, um Informationen auszustauschen und um Neuigkeiten zu erfahren. Aber es gibt da noch eine Sache, die in Sozialen Netzwerken passiert: Es wird gespielt. Und das nicht zu knapp: Social-Games sind nicht nur ein fester Bestandteil der Kultur innerhalb Sozialer Netzwerke geworden, sondern sie sind auch wirtschaftlich erfolgreich. Und zwar so sehr, dass deren Erfinder Millionen verdienen.

Der FarmVille-Anbieter Zynga strebt den Börsengang an und auch der deutschen Spiele-Firma Wooga geht’s prächtig. Dort haben Investoren erst kürzlich 24 Millionen Dollar investiert, damit User weiterhin ihren virtuellen Garten pflegen können und digitale Hecken errichten, die aussehen wie der Eiffelturm.

Wooga gibt es seit 2008 und stellt mittlerweile den größten europäischen Vertreter der Social-Gaming-Industrie dar. Mit dem frischen Geld hat es das Unternehmen weltweit auf Rang zwei geschafft – gleich hinter Branchenprimus Zynga. Kaum ein deutsches Startup hat es international so weit gebracht. In welche Maßnahmen fließt das Geld und was genau macht man eigentlich bei Wooga? Kollege Moritz Metz hat es herausgefunden.

Foto: Screenshot www.wooga.com/games