• 2. Januar 2009 13:01
  • Sendung vom 03.01.2009, Sendungsüberblick

Mobile soziale communities, Mensch-Maschine-Interfaces und Jahresausblicke


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Mobile soziale Netzwerke: Wie funktioniert das mobile Internet in Zukunft? Welche Möglichkeiten bieten ortsbezogene Informationen sozialen Netzwerken? Mobile, mit standortbezogenen Diensten arbeitende soziale Netzwerke sind laut den Analysten von ABI Research einer der vielversprechendsten Trends der kommenden Jahre. Die Experten gehen bis 2013 von mehr als 82 Millionen Anmeldungen für derartige mobile Dienste aus.
Das Wachstum der mobilen, mit standortbezogenen Diensten arbeitenden sozialen Netzwerke sei allerdings abhängig von der Verfügbarkeit multimediafähiger, GPS-tauglicher Handys, PDAs oder netbooks. (So ist das eigentlich für Smartphones gedachte Google-Betriebssystem Android  recht einfach auf dem Eee-PC zu installieren). Das ehemalige Berliner Studentenstartup aka aki positioniert sich im Bereich mobiler Communities, also Social Networking auf der Straße. Man kann sich mit seiner Handy-Nummer registrieren lassen und wenn man unterwegs ist nachsehen, ob andere Netzwerkmitglieder in der Nähe sind.
In den neunziger Jahren hat Andrew Keen im Silicon Valley jede Menge Aufmerksamkeit und Geld bekommen – mit seiner eigenen Internet-Musik-Firma, als Start-Up Investor und Medienunternehmer. Doch jetzt ist aus dem ehemaligen IT-Pionier eine der wohl meistgehassten Figuren im Internet geworden. Gerd Brendel versucht hinter seine medienwirksame Fassade zu sehen.
Außerdem: eine Rezension des Sammelbandes von Hans Dieter Hellige (Hg.). „Mensch-Computer-Interface: Zur Geschichte und Zukunft der Computerbedienung“ sowie ein inoffizieller Ausblick auf das Jahr 2009 mit Peter Turi.
Dazu Neujahrswünsche für die Netzmusik 2009, vorgetragen von Christine Watty.