• 30. März 2013 12:03
  • Medien und Meinungen, Sendung vom 30.03.2013

Bitcoin-Hoch, Summly-Deal und virtuelle Gleichheitszeichen

Die Medien und Meinungen am 30. März 2013


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Während in Zypern die Menschen um ihre Euro fürchten, glänzen wahrscheinlich die Augen von Besitzern von Bitcoins. Hier gibt es einen neuen Rekord zu vermelden, berichtet Tim Wiese.

Bitcoins – das ist ja eine virtuelle Währung, die im Netz entstanden ist. Bei Breitband haben wir schon öfter über Bitcoin berichtet. Bei einigen Internetdiensten und Onlinehändlern kann man mit Bitcoins bezahlen. Die Idee zur Internetwährung hatte ein gewisser Satoshi Nagamoto. Diese Woche gibt es nun das Allzeithoch zu vermelden – 90 Dollar für den Bitcoin. Vor wenigen Jahren kostete er nur wenige Cent. Grund für die aktuelle Kursexplosion könnte die Eurokrise sein. Vielleicht steht der erste Bitcoin-Geldautomat also in Zypern.

Um Geld geht es auch bei der nächsten Meldung. Der 17-jährige Engländer Nick D‘Aloiso hat seine Firma Summly mal eben für 30 Millionen Dollar an Yahoo verkauft. Die App Summly verkürzt Nachrichtentexte, so dass sie auf den Bildschirm des iPhone passen.Jetzt kommen Leute um die Ecke, die sagen: Moment, die Technologie ist gar nicht vom kleinen Nick!

Von dem phänomenalen Deal kommen wir zum Netzphänomen der Woche. Auf Facebook tauschten Viele ihre Profilbilder gegen Gleichheitszeichen aus. Also zwei Querstriche auf rotem Hintergrund. Homo- und Heterosexuelle demonstrieren so im Netz für die Gleichstellung bei der Homo-Ehe. Das oberste Gericht in den USA beschäftigt sich nämlich seit dieser Woche damit, ob die Ehe gleichgeschlechtlicher Paare ein Bürgerrecht ist. Hinter der Kampagne mit dem Gleichheitszeichen steckt die Bürgerrechtsorganistaion Human Rights Campaign. Auch in Deutschland und unabhängig von der sexuellen Orientierung wollen viele ein Zeichen setzen.

Bild: Regenbogenpony von DabuPL auf DeviantART, CC-BY.