• 7. März 2008 21:03
  • Sendung vom 08.03.2008, Sendungsüberblick

Medienfreiheit in Nahost, Nachrufe im Fernsehen, Übersetzen mit Next-to-Voice-Programmen – die aktuelle Sendung


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Wenn es um Pressefreiheit geht, kommen die arabischen Staaten meist schlecht weg: Eingeschränkte Meinungsfreiheit, Zensur und staatliche Dominanz behindern den alltäglichen Kampf ums freie Wort. Schaut man aber genauer hin, ergibt sich ein differenzierteres Bild. Viele arabische Zeitungen sind so vielschichtig, wie die muslimischen Gesellschaften im Nahen Osten. Diskutiert wird zum Beispiel, wie es dazu kommen konnte, dass die arabischen Länder jene islamistischen Terroristen hervorbringen, die derzeit vor allem das westliche Bild des Nahen Ostens und des Islams prägen.  
Im arabischen Fernsehen, immer noch Informationsquelle Nummer Eins, fehlt es dagegen sehr häufig an politischer Ausgewogenheit. Dennoch: Auch hier ist Vielfalt angesagt. Aus Anlass des Neustarts von BBC Arabia am 11. März schauen wir uns die arabische Fernsehlandschaft genauer an und reden mit Dr. Abdel-Naser Shrouf über das westliche Fernseh-Engagement im Nahen Osten.
Es gibt viele Möglichkeiten, Tote zu ehren (siehe Foto: früherer Bergischer Totenkranz als Sargschmuck). Als besonders zeitgemäße Form sieht der Medienmanager Wolf Tilmann Schneider den Nachruf via Fernsehen an. Dafür haben er und einige Mitstreiter Etos TV gegründet, das noch im Frühjahr auf Sendung gehen soll. Wir haben Schneider besucht.
Außerdem stellen wir ein neues Next-toVoice-Programm vor.
Neben der Netzmusik gibt es auch wieder das Blogspiel der Woche, Maerchen 63 von maerchen.