• 30. Januar 2016 14:01
  • Netzkultur, Netzkultur, Sendung vom 30.01.2016
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Der Vater der Mensch-Maschine

Zum Tod des KI-Pioniers Marvin Minsky


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„In drei bis acht Jahren, von jetzt ab gerechnet, werden wir eine Maschine haben mit der Intelligenz eines durchschnittlichen Menschen, eine Maschine, die Shakespeare lesen und ein Auto pflegen kann.“ (Marvin Minsky, 1970)

Informatik, Linguistik, Sprachphilosophie, Kognitionspsychologie und Robotik – Marvin Minsky war auf vielen Gebieten beschlagen, denn er war von unstillbarer Neugier.
Als er Ende der 1940er mit dem Musikstudium aufhörte und sich der Computerei zuwandte, war die in Amerika noch eine Art Geheimwissenschaft. Und was Minsky vorhatte, kam vielen geradezu anti-wissenschaftlich vor: einer Maschine beizubringen zu denken wie ein Mensch – künstliche Intelligenz!

Am 24. Januar verstarb der KI-Pionier Marvin Minsky im Alter von 88 Jahren in Boston. Laf Überland erinnert an ihn.

Foto: „Day 1: Danbo is curious outside of an airplane window“ von Takeshi Hosohima, CC BY-SA 2.0

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