• 6. Januar 2012 13:01
  • Formate, Sendung vom 07.01.2012, Sendungsüberblick

Leakingtrends, Wulffsche Authentizität und Audio Games

Die Breitband-Sendung vom 07.01.2012


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Wie weit darf das Leaken von Informationen gehen? Diese Frage steht erneut im Raum, nachdem die Hacker-Gruppe Anonymous Anfang dieser Woche ein Webportal gegen Neonazis gestartet hat. Die Aussteiger-Initiative EXIT hält diese Aktion für das falsche Mittel im Kampf gegen Rechts. Anlass für Breitband, einen Blick auf die Entwicklung von Leakingplattformen seit Wikileaks zu werfen und nach den Wertmaßstäben zu fragen, die beim Leaken gelten sollten. Wir diskutieren mit Guido Strack vom Whistleblower Netzwerk, Christian Humborg, Geschäftsführer Transparency International Deutschland und Kollegen Markus Heidmeier, ehemals Leaks-Blog-Autor bei Zeit Online.
Außerdem kommen auch wir natürlich nicht am Aufreger dieser Tage vorbei. Die Affäre um Bundespräsident Christian Wulff wirft ein Licht auf verschiedene Phänomene unserer Medienlandschaft. Etwa, auf anachronistische Sperrfristen, mit denen ARD und ZDF versucht haben, Informationen zu monopolisieren und Quote zu sichern. Oder auf seltsam unsouveräne Interviewer, die nicht mal richtig kontern können, so dass zumindest ZDF-Frau Bettina Schausten zum Gespött der Netzgemeinde wurde. Breitband schaut jedoch auf ein anderes Phänomen: Wir analysieren Wulffs Sprache im Interview mit ARD und ZDF.
Außerdem widmen wir uns dem Genre Audio Games und wir stellen eine Software vor, die Hitpotenziale erkennt. An den Mics dieser Sendung: Christine Watty und Moritz Metz.

P.S. Und natürlich an alle unsere Hörer: Ein gesundes Neues und die besten Wünsche für 2012!!!

Bild: Whistleblower-Netzwerk e.V.