• 7. Mai 2014 14:05
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Kommunikation ohne Barrieren

Die App "Let Me Talk" will Kommunikation mit Autisten erleichtern


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„Alle Autisten können sprechen, sie sind nur zu schüchtern.“ sagt Max, 12 Jahre alt und Autist.

Im Mai 2012 lag Max im Krankenhaus, und seine Mutter kam auf eine Idee: Weil die Kommunikation zwischen Max, ihr und dem Krankenhauspersonal sehr schwer war, machte sie sich auf die Suche nach einer App, die die Vermittlung erleichtern könnte. Weil es die aber nur für iOS gab, sie jedoch ein Android-Gerät benutzte, fragte sie ihre Twitter-Timeline nach Hilfe beim Programmieren einer eigenen passenden Anwendung.

Seit sechs Monaten ist die Kommunikationsapp „Let Me Talk“ auf dem Markt, non-profit und pro bono erbaut, zunächst gedacht zum Einsatz u.a. bei autistischen Kindern insbesondere in Notsituationen, aber auch für andere Menschen die Unterstützung in der Kommunikation bedürfen.

Wir sprachen auf der re:publica mit den Entwicklern der App: Anna-Sofie Gerth, Yoram Blumenberg und Jens-Uwe Rumstich.

Kommentare

    […] breitband.deutschlandrasiokultur.de”Kommunikation ohne Barrieren“, 7.Mai 2014 […]

    leider sind hier, diejenigen um die es eigentlich geht wieder nicht eingebunden. „Wir“ (die „Normalen“) sprechen wieder über die „Anderen“. Sorry, die ehrenamtliche Arbeit ist schön, aber wieso stellt man nicht die, die überhaupt den Anlass gegeben haben und deren Leben mal weiter in den Mittelpunkt? Wollen wir nur die großzügigen Helfer sein oder wollen wir sie tatsächlich als Teil unseres Lebens haben?

    Lieber Björn,

    wir haben immer die Zielgruppe mit eingebunden. Sei es mein Sohn, ein HFA – in der Entwicklung und Testung und bei allem was wir öffentlich erzählen.

    Sowohl auch Eltern und Kinder mit Beeinträchtigungen mit verschiedenen Handicaps.

    Deine Kritik ist unberechtigt.

    LG Doreen Kröber

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