• 19. März 2011 14:03
  • Digitale Kultur, Off-Topic, Sendung vom 19.03.2011

Karten und Apps in Krisenzeiten

Wie offene Daten helfen können


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Wie bei vergangenen Katastrophen, so poppen jetzt auch für Japan im Netz zahlreiche staatliche und vor allem nicht-staatliche Quellen auf, die Informationen bieten, um die Krise vor Ort besser zu bewältigen.

Apps, Karten und interaktive Daten für den Krisen-Alltag in Japan – Christian Grasse hat eine Linkliste zusammengestellt:

Targetmap.com – Interaktive Karte zum Strahlen-Niveau in Japan (basiert auf Regierungsdaten)

Google Crisis Response – Straßenbefahrbarkeit in Japan

Lebensmittel, Wasser und Notunterkünfte und extra-Aufbereitung für Mobiltelefone,

Bei Wahlen in Kenia und beim Erdbeben in Haiti hat das Karten-Projekt Ushahidi wertvolle Informationen geboten, die so schnell und so aktuell nirgends zu finden waren. Jetzt auch wieder in Japan.

Esri.com – Nachrichten, Twitter, Youtube, Ushahidi, alles auf einer Karte visualisierbar zusammengefasst.

Auf der Website belongingsfinder.org können Überlebende des Tsunamis in Japan melden, wenn sie bestimmte Habseligkeiten vermissen. Umgekehrt können sich auch Finder melden und Fotos der gefundenen Gegenstände hochladen. (via dpa / ZEIT online)

Couch Surfing Community bietet Hilfe bei der Unterkunftssuche an

Das Zentrum für Geografische Analysen der Harvard Universität bündelt Daten, Karten und Applikationen zum Erdbeben und den Auswirkungen.

Screenshot: Targetmap.com