• 29. März 2014 13:03
  • Sendung vom 29.03.2014, Topic

Jugendschutz 3.0 ?

Altersfreigaben sollen KInder und Jugendliche im Netz schützen


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Wie sieht ein zeitgemäßer Jugendmedienschutz aus? Vor allem einer, der im Internet funktionieren soll? Darüber wurde schon 2010 im Rahmen einer geplanten Novelle des Jugendmedienschutz-Staatsvertrags heftig diskutiert. Nachdem man sich nicht einig wurde, hat man das Thema vertagt. Nun soll es zu einer Neuauflage der Neuauflage kommen. Die Rundfunkkommission der Länder hat einen Vorschlag unterbreitet, der sich offenbar nicht allzu sehr von dem unterscheidet, was schon vor vier Jahren für Diskussionen sorgte. Entsprechung wird auch dieser Vorstoß gerade heftig diskutiert. Tim Wiese fasst die Lage zusammen. Er hat mit Dr. Johannes Beermann, Leiter der sächsischen Staatskanzlei, gesprochen, die federführend ist für den Jugendmedienschutz.

Das vollständige Interview mit Johannes Beermann gibt es hier:

Anschließend erklärt uns Alvar Freude vom Arbeitskreis gegen Internetsperren und Zensur im Interview, warum er den Entwurf für einen neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertrag kritisch sieht.

Das vollständige Interview mit Alvar Freude kann hier nachgehört werden:

Eine Kritik am neuen Jugendmedienschutz-Staatsvertragsentwurf lautet, dass die Alterkennzeichnung von Inhalten und Filter, die sich danach ausrichten, einer Netzsperre technisch nahe kämen.  Netzsperren gibt es in in anderen Teilen der Welt längst als Teil einer expliziten Zensur. Die Türkei ist das jüngste Beispiel von Ländern, die zu solchen Maßnahmen greifen. Letzte Woche ließ die türkische Regierung Twitter sperren, vor zwei Tagen folgte dann auch noch Youtube. Ob und wie man diese Sperren umgehen kann, das wollen wir von der Istanbuler Journalistin Luise Sammann wissen.

Foto: CC flickr von Karsten Suehring