• 27. Dezember 2008 12:12
  • Besprechung, Sendung vom 27.12.2008

Journalisten oder Wichtigtuer?


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Geert Lovink provoziert, stellt er doch das in Frage, was gerade im Internet so großen Erfolg feiert: Blogs, Wikis und Netzgemeinschaften – kurz all das, was das Web 2.0 ausmacht. Der Impuls dieser Instrumente besteht zum großen Teil darin, etablierte Bedeutungsstrukturen auszuhöhlen und das Verlinken, Indexieren udn Ranking zum Hauptantrieb zu erheben und damit einen Insider-Charakter zu suggerieren.
Lovink blickt über die Grenzen des tradierten Weltbildes einer von der westlichen Welt dominierten Globalisierung hinaus und stellt fest, im Internet haben sich Länder wie Indien, China und Brasilien zu einflussreichen Akteuren entwickelt.
Geert Lovink ist der Gründer des Institute of Network Cultures an der Hogeschool van Amsterdam. Der Australisch-Niederländische Medientheoretiker und -kritiker kam 2004 nach seinem Studium in Queensland (AUS) und Melbourne (AUS) nach Amsterdam.
Zero Comments ist der dritte Band in Lovinks kritischen Reihe zur Internetkultur.
Foto: Lizzy Kalisvaart