• 13. März 2010 10:03
  • Netzpolitik, Off-Topic, Sendung vom 13.03.2010

Island, bald Schweiz der Bytes?


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Island ist eigentlich bekannt für seine Natur, seine Sängerinnen, Schafe und Geysire. Dass selbstdie abgelegensten Dörfern der 320.000-Einwohner-Insel über Highspeed-Internet verfügen, dass dort Serverfarmen dank Wasserkraftwerken und niedrigen Umgebungstemperaturen besonders preisgünstig sind, das könnte der Welt bald zum Vorteil werden.
Gebeutelt von der Wirtschaftskrise und ermutigt von Korruptionsaufklärung durch die Plattform Wikileaks, schmieden die Isläner um nun Pläne, neue Mediengesetze zu erlassen, die Internet-Angeboten von inländischen wie ausländischen Journalisten, Bloggern, Menschenrechtlern und eben Plattformen wie Wikileaks bestmögliche Gastfreundschaft und Schutz gewähren sollen.
Im isländischen Parlament wurde der Antrag parteiübergreifend und mit breiter Mehrheit angenommen. Wie realistisch neue Gesetze aber tatsächlich sind, und was genau hinter der sogenannten Icelandic Modern Media Initative steckt, berichtet Philipp Boerger, unser Mann in Reykjavík.

Grafik: Coat of arms of Iceland, Quelle: Wikimedia