• 1. Februar 2014 14:02
  • Sendung vom 01.02.2014, Topic

Hacken, bis es Kunst ist

Breitband auf der transmediale 2014


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Das digitale Nachglühen: „Afterglow“ heißt das Motto der diesjährigen Transmediale, und wir glühen mit.

Auf dem 48-Stunden Hackathon begegnet unser Reporter Matthias Finger einem innovativen Recyclingansatz: Elektroschrott als Implantat. Oder ist das doch eher Cyborg-Kritik? Ein Toaster singt lieblich, während über 80 Hacker und Künstler löten und glühen und basteln und zu einem verschmelzen. Dann hackt einer von ihnen sogar noch das Haus der Kulturen der Welt!

Foto Nach Kupferschlingen in Künstlerbäuchen haben wir auch keine Angst mehr vorm Biohacking.

Nach “Art Hacking” also eine weitere neue “Hacking”-Form. Wir haben den Molekularbiologen Rüdiger Trojok getroffen und wollten von ihm wissen, was Biohacking ist: Die spielerische Zerstörung, das Zweckentfremden von Systemen?

 

Das Interview mit Rüdiger Trojok in voller Länge:

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Trojok sagt: Die Diskussion über den Umgang und die Veränderung mit den Daten, die unser Körper produziert, muss schneller gehen, damit sie mit dem technologischen Fortschritt mithalten kann.

In einem anderen Bereich ist man da schon etwas weiter, bei der Analyse von großen Datensammlungen, die unter dem Stichwort “Big Data” zusammengefasst wird. Wie gehen wir ethisch mit diesen Datenbergen um, fragen wir die Sozialwissenschaftlerin Kate Crawford.

Das ganze Interview mit Kate Crawford:

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Lucia Hodinka berichtet vom Walk That Sound, wo mit Walkie-Talkies neue Welten aus Sound entstehen. „Einsteigen bitte!“ / „Alles billig, alles billig!“, vom Berliner Kottbusser Tor zerstreuen sich die Teilnehmer und funken über die offene Frequenz nicht nur das mit, was sie hören, sondern auch Pink und andere Farben. Ein schönes, flüchtiges Projekt, findet unsere Reporterin.

Foto oben: Katherina Undo auf Flickr von transmediale press
Foto unten: Rüdiger Trojok von Vera Linß