• 27. November 2010 15:11
  • Medienwandel, Portrait, Sendung vom 27.11.2010

Simon Rogers, Datenjournalist

Zu Besuch bei den Machern des Guardian Datablog


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Wie hoch ist die britische Staatsverschuldung seit 1959 oder was sind die Ausgaben der Mitglieder des House of Lords?

Seit bald zwei Jahren berechnet und die Lodoner Tageszeitung „The Guardian“ solche datenintensiven Fragen in anschaulicher und zuhause nachvollziehbarer Weise. Unter dem Motto „Fakten sind heilig“ haben sich das Guardian Datablog und der angeschlossene Guardian Datastore zu einer Referenz für den sogenannten „Datenjournalismus“ entwickelt.  Hier werden Datenmassen nach journalistisch relevanten Themen durchforstet und aus abstrakten Zahlenkolonnen und -tabellen, spannende Erkenntnisse gezogen. Außerdem stehen die meisten Datenquellen frei zum Download – wer will, kann also aus diesem statistischen Rohmaterial seine ganz eigenen Analysen aus den Informationen ziehen und diese erneut publizieren.

Katja Bigalke hat in London Simon Rogers getroffen, den Mann, der sich Datablog ausgedacht hat.