• 6. Dezember 2013 19:12
  • Sendung vom 07.12.2013, Sendungsüberblick

Geld, Grenzen & Gesichtsbilder

Breitband am 07.12.2013


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In der kommenden Breitbandsendung geht es um die Grenz- & Vorratdatenüberwachung, das Wort des Jahres und Bitcoins.Die virtuelle Währung machte in den letzten Jahren immer wieder von sich reden. Seit kurzer Zeit ist sie weltweit auch der breiten Öffentlichkeit bekannt, denn erstmals war 1 Bitcoin über 1.000 Dollar wert.

Weltwährung oder Spekulationsobjekt?
Das virtuelle Geld gibt es schon seit 2009, hat sich aber erst seit 2011 breiter durchgesetzt. Damals galt die Währung als exotisches Experiment, dass zwar sehr interessant, aber letztlich doch zum Scheitern verurteilt sei. Was hat dazu geführt, dass es immer noch Bitcoins gibt?

Wofür werden sie verwendet? Für wen bieten sie praktische Erleichterung? Wer profitiert, wer spekuliert? Welche Rolle spielt China? Ob Bitcoins die zukünftige Weltwährung werden, mit der wir Burger bezahlen, oder nur irrationaler Überschwang sind, werden wir mit Raúl Rojas, Professor der Informatik an der FU Berlin mit einem Faible für Bitcoins, besprechen.

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Big Brother is watching you.
Nach immer neuen Snowdenleaks ist das Bild vom Großen Bruder oft bemüht worden. Aber welches Bild passt besser für einen Staat, der scheinbar alles dafür tut, damit er alles über seine Bürger weiß? Die derzeitigen Überwachungsbestrebungen sind zweifach: In Deutschland hat die große Koalition beschlossen, die Vorratsdatenspeicherung allen Widrigkeiten zum Trotz einführen zu wollen.

Gleichzeitig beginnt an den Grenzen der Europäischen Union das Projekt Eurosur, das im Verdacht steht, eine riesige Überwachungsmaschine zu sein, die Flüchtlinge möglichst effektiv draußen halten soll. Was beide Themen miteinander zu tun haben und wie sie unser Leben beeinflussen werden, wollen wir vom grünen EU-Parlamentarier Jan Philipp Albrecht wissen.

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Ich knipps mich
Es ist, zumindest für die Herausgeber des englischen Dudens, Oxford Dictionaries, das Wort des Jahres: Selfie. Fast jeder hat schon mal einen „Selfie“, also ein Selbstportrait, meist per Smartphone, gemacht und hochgeladen – sogar Papst Franziskus. Matthias Finger hat sich das Phänomen [Selbstportrait in digitalen Zeiten] genauer angeschaut und versucht herauszufinden, ob es sich dabei um eine künstlerisch wertvolle Kulturtechnik oder vor allem narzisstische Schwerstarbeit handelt.

Zu guter Letzt wird uns Vera Linß in den [Medien und Meinungen] über die Dinge informieren, die sonst noch so geschahen. Dazwischen gibt es [musikalische Netzmusikhäppchen], herausgesucht und angerichtet von Christian Grasse, der zusammen mit Christine Watty die Sendung moderiert.

Bild: Collage aus Bitcoin und Selfie, beide unter CC-Lizenzen veröffentlicht. Webredaktion: Marcus Richter.