• 18. Februar 2016 16:02
  • Formate, Netzmusik, Sendung vom 20.02.2016, Sendungen
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Gefeierte Netzmusiker


… haben wir auch in dieser Woche aus dem Netz gefischt. Nicht nur die Kritiker sind begeistert, wir sind es auch:

Portrayal aus Shrewsbury in Großbritannien gehörten im vergangenen Jahr zu den gefeiertsten Newcomern der Indie-Szene. Auf Ihr Debut “To The Black Sea” wurden diverse Lobeshymnen geschrieben. Jetzt legt das Dark-Wave-Duo nach. Anfang des Jahres haben sie zwei neue Singles auf der Netzmusikplattform Jamendo veröffentlicht. Und: es soll bald noch mehr aus Shrewsbury zu hören geben.

Drei Alben hat North Fall aka Anders Belling aus Kopenhagen bereits veröffentlicht. Mit dem dem letzten Album ging es für Anders das erste Mal nicht nur in Dänemark, sondern auch international auf Tour. 2016 soll der Erfolg noch größer werden. North Fall bringt im April sein neues Album raus. Bis dahin streut er aber schon fleißig die erste Singleauskopplung ins Netz “Aegir”.

Die drei Künstler hinter Lazlo Surpreme brauchen nur einen Kraftstoff, um kräftigen Soul und Hip-Hop zu kreieren: Whiskey. Nach eigenen Angaben stiehlt die junge Band auch mal Fahrräder oder Freundinnen. Für Fans ihrer Musik empfehlen sie zum Hörgenuss Rotwein,. Pistazien und eine Portion Wahnsinn. Was die drei Kasper so von sich geben, darf man also nicht zu ernst nehmen. Ihr Musik hingegen umso ernster, denn die ist wirklich gut.

Slow Corpse ist eine Band aus dem US Staat Oregon – die zwar mit einem festen Team aus vier Mitgliedern auf der Bühne steht. Die kreative Power von Slow Corpse beschränkt sich allerdings auf zwei: Mitchell Winters und Brenton Clarke. Die beiden geben sich bescheiden – über Slow Corpse sagen sie lediglich: Wir sind nur eine kleine Band aus Ashland, die versucht auf Eurer Hausparty zu spielen. Mit ihrem Song Moons vo der aktuellen, gleichnamigen EP haben sie es sogar ins Radio geschafft.

Null Life heißt die neue Platte von Luno, die vor wenigen Tagen erschienen ist. Hinter Luno steckt Christopher Smith. Sein erstes Piano kaufte ihm sein Vater bei einer Wohnungsauflösung in der Nachbarschaft. Die Familie, die das Piano verkaufte war arm und musste in einen Wohnwagen ziehen. Tränen flossen als das Instrument seinen Besitzer wechselte. Vielleicht ist das auch der Grund dafür, warum Smith’ Musik bis heute so melancholisch klingt.

Thomas Allans Musik klingt nach ausgewachsenem Brit-Rock und nach Major Deal. Tatsächlich kommt Thomas Allan aus Mönchengladbach und vertreibt auf eigene Faust seine Platten. 2014 veröffentlichte er sein erstes Album, 2014 legte er mit “Walks like Chaplin” nach. Alle Instrumente spielte er selber ein. Nun hat Allan eine kleine Band mit der er die Songs auch in vollem Umfang live performen kann. Das hat igm so viele neue Fans eingebracht, dass “Walks like Chaplin” jetzt erneut auf CD gepresst wurde. Bleibt nur zu hoffen, dass es auch bald wieder neue Songs von diesem talentierten Künstler gibt.

Playlist:

Portrayal – Solecism (CC-BY-ND)

North Fall – Aegir (eigene Lizenz)

Lazlo Surpreme – What Makes You Happy (CC-BY-ND)

Slow Corpse – Moons (CC-BY)

Luno – This Cloud (CC-BY-SA)

Thomas Allan – Walks like Chaplin (CC-BY-SA)

 

Bild: The audience is shaking von Martin Fisch (CC-BY-SA)

 

Kommentare

    […] dieser Woche. Durch die Sendung begleiten Sie Marcus Richter und Teresa Sickert, die auch die Netzmusik zusammengestellt hat und die Sendung im Netz begleitet. Hinter den Kulissen halten Christine Watty […]

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