• 16. Juli 2010 10:07
  • Netzmusik, Sendung vom 17.07.2010

Games Music, Reggae aus Neuseeland und Musik von der Sommer-Wiese

Die Netzmusik vom 17. Juli 2010


Games music: Sounds aus Farmville und Need for speed
Was wäre die Spielewelt ohne Musik? Die Musikindustrie hat den Bereich Games music seit einigen Jahren als Rettungsanker auf der Rechnung. Und bei Youtube findet man als ‚Most Wanted Music Video‘ mit fast 1.5 Millionen Aufrufen aus dem Spiel Need for speed die Nummer “ 6 Days“ von DJ Shadow feat. Mos Def.
Weitaus braver klingt die altbekannte Themenmelodie von Farmville, fast wie aus einer Landarzt-Vorabendserie. Die instrumentalen Country-Klänge haben schon viele User vertont: Eher stimmig mit seinem Text zur gleichen Themenmelodie ein gewisser Knatsi. Ein bisschen moderner klingt da der „Farmville Rap“ von Thirty100.

DJ Shadow feat. Mos Def – 6 Days
Knatsi – FarmVille Theme Song (Own lyrics) 
Thirty100 – Farmville Rap           

Reggae aus Neuseeland: The Black Seeds verschenken zur D-Tour Songs im Netz
Traumhaft schönen Sommer-Reggae – mit viel Pop und Dub in der Tüte – machen The Black Seeds. Und weil die Truppe aus Neuseeland jetzt endlich mal wieder auf Tournee nach Deutschland kommt, schenkt Sie ihren Fans auf ihrer Website eine EP mit 5 Songs, darunter unveröffentlichte Versionen und Remixes. OK, das ist Promo. Aber verdammt gute Musik.

Live-Termine:
Fr. 30. 7.2010 Zeltival Karlsruhe
Sa. 31.7. 2010 Juicy Beats Dortmund (Reggae Stage)
So. 1.8. 2010 Glashaus Arena Berlin

The Black Seeds – Send a message (Acoustic version) 
The Black Seeds – Afrophone (Live at the powerstation, Auckland)   

Im Netz UND auf der Wiese: Sommer-Festivals wie MELT! und SPLASH auf neuen Wegen
Wir sind mitten in der Festival-Zeit: Eins der interessantesten findet an diesem Wochenende in der Nähe von Dessau statt: Dabei geht Melt! http://www.meltfestival.de neue Wege im Netz. Endlich gibt’s eine eigene IPhone-App für aktualisierte Infos vor Ort. Und um den Autoverkehr zu reduzieren, stehen netzbasierte Möglichkeiten zur Verfügung, sich selbst zusammen mit Freunden Busse und Bahnen zu chartern. Das ist clever und öko. Am Wochenende drauf beim Splash http://www.splash-festival.de geht’s ähnlich weiter. 
Und natürlich gibt’s von beiden Festivals auch gratis und legal herunterladbare Musik zu hören: Die Dänen von Who made Who haben der Kulisse aus „Gigantischen Stahlgiganten“ einen Track gewidmet – die Melt!-Hymne 2010. Einer der schärfsten Newcomer der Saison sind Two door cinema club. Die junge Band aus Nordirland bittet auf ihrer Website zur Festivalsaison zur „Costume party“ – und bietet den Song als Gratisdownload. Genau wie das Kölner Sound System Pow Pow Movement http://www.powpow.de einen DJ-Mix zum Splash-Festival.

Musik vom MELT:
Who Made Who – Gigantische Stahlgiganten (Melt!-Anthem 2010)
Two door cinema club – Costume party

Musik vom SPLASH:
Pow Pow Movement – Gladiatorjugglingmix