• 5. September 2015 12:09
  • Besprechung, Sendung vom 05.09.2015

Freier Funk für Flüchtlinge

Wie kommt der Internetzugang zu Notunterkünften?


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Was braucht ein Mensch, kommt er in ein neues, fremdes Land? Eine Unterkunft, Essen, einen Platz zum Schlafen und Waschen – und einen Internetzugang. Der Weg ins Netz und somit zu grenzübergreifender Kommunikation, Information und Selbstbestimmung wird heute oft als ein grundsätzliches Menschenrecht gesehen (so auch in unserer letzten Sendung).

Wie sieht es also aus in Notunterkünften für Flüchtlinge? Haben die Menschen dort die Möglichkeit, virtuellen Kontakt zu ihren Familien in den Heimatländern zu halten, können sie übers Netz zum Beispiel Deutsch lernen oder sich über die Vorgänge der deutschen Behörden informieren?

Von staatlicher Seite aus ist das Engangement, den Asylsuchenden eine Verbindung zum Internet zu ermöglichen, oft recht gering. In der Notunterkunft Berlin-Marienfelde leben rund 700 Flüchtlinge. Teresa Sickert hat sich dort nach freiwilligen Initiativen und Projekten zur Netzversorgung umgeschaut.

Foto: „Cell Phone Reception Here“ von Andy Arthur, CC BY 2.0