• 27. August 2009 18:08
  • Sendung vom 29.08.2009, Sendungsüberblick

Forderungen, Investigationshilfen, Fatebook und Netzmusik. Breitband vom 29. August.


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Topic dieser Woche war das vielgeforderte und –debattierte Leistungsschutzrecht, mit dem deutsche Verlage ihre Content-Schäfchen vor wildgewordenen Suchmaschinen schützen wollen. Müssten Google und Co die Leistung anderer bezahlen – oder hängen sich die deutsche Verlage mit ihrer Forderung damit von der internationalen Entwicklung im Netz ab? Wäre es eine Lösung Google einfach zu boykottieren?
Zu Beginn erklärte uns Autor Michael Meyer die Idee eines Leistungsschutzrechts für Internetinhalte – über das Für- und Wider sprachen wir dann mit Christoph Fiedler, Leiter Medien- und Europapolitik beim Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ).
In der Besprechung stellte Jan Steeger vom Fachmagazin „Drehscheibe“ die Website Help me investigate vor: Wie kann die investgative Community-Website den Lokaljournalismus unterstützen? Und wie hat sich dieser in den letzten beiden -netzdominierten- Jahren eigentlich entwickelt?
Außerdem portraitierte Gerd Brendel den amerikanischen Regisseur Whit MacLaughlin und sein Facebook-beeinflusstes Theaterstück „Fatebook“.
Die Abteilung Netzmusik begrüßte außerdem einen Gast: den Nachwuchsmusiker Marc Rous, der gerade sein Debutalbum veröffentlich hat, nun per Myspace und Eigenvertrieb sein Glück probiert – und außerdem seine Gitarre ins Studio mitbrachte.
Das alles mit Markus Heidmeier und Martin Risel (siehe Foto ihrer letzten gemeinsamen Sendung) an den Mikrofonen.

Foto: Moritz Metz