• 3. Dezember 2011 14:12
  • Besprechung, Sendung vom 03.12.2011

Flüssige Demokratie

Bundesparteitag der Piratenpartei


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“Ein Parteitag ist ein satzungsrechtlich geregeltes Treffen von Funktionären und Mitgliedern einer politischen Partei, auf dem die sachliche, finanzielle und personelle Politik der Partei diskutiert und festgelegt wird.” Das sagt die Wikipedia. So nüchtern stellt man sich Parteitage ja auch wirklich vor. Eine Halle voller Parteimitglieder, vorne ein Podium für Gastvorträge und Reden der Spitzenpolitiker. Ob sich dieses recht dröge Bild eines Bundesparteitages durch die Piratenpartei ändert?

Die Ziele der Piratenpartei hängen eng mit dem Internet, Kommunikation und einer digitalisierten Gesellschaft zusammen. Alles Aspekte, die durch das Netz einen globalen Charakter haben. Wie sollen diese globalen Ziele von einer auf Deutschland begrenzten Partei erreicht werden?

Seit 10 Uhr tagen die Piraten in der Stadthalle Offenbach und nutzen das Werkzeug „Liquid Feedback“ als technisches Instrumente einer neuen Demokratieform, der „Liquid Democracy“: Soll dies eine Ergänzung oder ein Ersatz der repräsentativen Demokratie sein? Unser Kollege Philip Banse ist für Breitband vor Ort.

Bild: Gifart.de