• 11. September 2010 11:09
  • Besprechung, Digitale Kultur, Sendung vom 11.09.2010

Filme, die es gar nicht geben dürfte

Bericht vom Festival der verbotenen Filme


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„Verbotene Filme“ ist der brisante Titel einer Tagung, die vom 8. bis 10. September 2010 unter Federführung von irights.info und der deutschen Kinemathek in Berlin lief. Es ging um Spielfilme, die im Giftschrank landen, weil sie – angeblich – gegen Gesetze verstoßen. Um Dokumentationen, die gar nicht erst gedreht wurden, weil ihr Inhalt zu brisant erscheint. Aber auch um Filme, die aus bereits bestehendem Material neu zusammengemischt werden, also Remixe, Mashups oder Collagen sind nach geltendem Urheberrecht teilweise: verboten. Und trotzdem zirkulieren sie im Internet. Meike Laaff besuchte für Breitband das Symposium, bei dem Filmemacher, Juristen und Produzenten unter anderem über diese rechtlichen Beschränkungen diskutierten. Und Breitband-Autor Laf Überland erzählt die Geschichte eines auch irgendwie: verbotenen Beatles-Films.

Grafik: iRights.info // CC-BY-ND