• 29. Oktober 2016 00:10
  • Netzmusik

Einschlaflieder und Edelweißträume

Die Netzmusik vom 29.10.2016


Wir möchten kurz um Aufmerksamkeit für Justin Cheromiah aus San Francisco bitten: als er 16 Jahre jung ist, gründet er sein Einmannprojekt high sunn. Mittlerweile ist eine dreiköpfige Band draus geworden, und gerade erscheint beim slowakischen Cassettenlabel Z Tapes bereits das dritte Album. Daraus spielen wir den Song Lofi-Dreampop-Song „attention“.

Der Kanadier Jet Simon wünscht seinen Künstlername so ausgesprochen: wie Glue Stick (Klebestift), aber auf Deutsch – Glustig. Und von seinem letzten Album, dass laut Selbstaussage nicht die besten, aber doch okaye und eingängige Lieder vereinige, hören wir „Endless Summer (Double Bummer).

Die Harvey Dentures aus Chicago bringen Ende Oktober ihr Debütalbum heraus. Als Vorauskopplung gibt es schon einmal die leckere Kombination „PB&C“ (Peanut Butter and Celary).

Vor einem Jahr bereits hatten wir bereits einmal Jens Lindmaier alias Januta aus Stuttgart im Programm, der Singersongwritermusik mit deutschen Texten macht und sich dabei nicht durchgängig zu ernst nimmt, wie das Stück „Schlaf ein“ beweist. Es stammt seiner neuen EP „Es regnete die ganze Nacht und bis zum Mittag durch“, mit der er auch auf Minitour ist. In Berlin macht er unter anderem am 3.11. in Zimmer 16 (Berlin-Pankow) und am 05.11.16 im Beakers (Prenzlauer-Berg) Station.

Musikalisch ähnlich gelagert ist Andrew Tsai bzw. TsaiGuy aus Atlanta, Georgia. Er bedient sich dabei ein wenig bei Sound of Music in seinem Stück „Dreams of Edelweiss“.

Und last but not least die dreiköpfige Band high dart aus Berlin. Sängerin Aleks verriet uns, dass die Band gerade auf der Suche nach einem Netlabel ist . Ihr letztes Album ist aber gerade bei Bandcamp erschienen. Wir spielen daraus elektroclashige „avalanche“.

Playlist:

 

Die Netzmusik hat Roland Graffé ausgewählt.
Foto: „Edelweiss“ von NH53 auf flickr, CC BY