• 8. Juni 2008 18:06
  • Portrait, Sendung vom 07.06.2008

Ein Vorbericht von den Webby Awards


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Ein Beitrag von Lena Bodewein

Eines der stärksten Dinge der Popkultur ist das Internet. Jedenfalls für David-Michel Davies. Er ist Geschäftsführer der Webby Awards, sozusagen der Oscars des Internets – Popkultur braucht Preise, und die Webbys zeichnen die verschiedenen Aspekte dieser popkulturellen Macht aus:

„Unser Ziel ist es die wirklich großartigen Funktionen, Websites, Videos, mobilen Seiten, Werbekampagnen auszuzeichnen, die das Internet zu so einem großen Ding machen.“

Will i am ist Künstler des Jahres, er hat Ausschnitte aus Obamas Reden zur Kunst erhoben; sie sind unglaublich populär geworden, Millionen Menschen haben sie gesehen – das war wichtig für Politik im Netz.
Der Fernseh-comedian Stephen Colbert gehört zu den Siegern, das Museum of Modern Art und Apple, die Webzeitung Huffington Post, die Financial Times oder die NASA: Jeder, der was auf sich hält, ist im Netz vertreten, MUSS vertreten sein – das hat sich seit den Anfängen des Internets und der Webby Awards stark verändert.In diesem Jahr bekommt auch der versponnene Filmemacher Michel Gondry einen Preis als Webby film and Video Person of the year – er hat Videos für die White Stripes, Radiohead, die Chemical Brothers und Kylie Minogue gedreht hat. Sein Film Be Kind Rewind lief gerade in den Kinos.David Byrne bekommt einen Preis für sein Lebenswerk, er gehört zu den Menschen, die immer weit vorne in Kunst und Technologie waren; er ist ein sehr aktiver Blogger und hat sein eigenes Web-Radio.