• 8. Juli 2011 23:07
  • Netzmusik, Sendung vom 09.07.2011

Ein Lied sagt mehr als tausend Worte

Netzmusik vom 09.07.2011


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Nicht nur Google und Facebook denken über neue Kommunikationsformen nach, auch verschiedenste Musiker haben sich Gedanken gemacht um unterschiedliche Wege der Interaktion. Das US-Comic-Duo Rhett and Link etwa sieht sich nicht als „social butterflies“ und preist – nicht ganz so ernst – die Vorzüge von Facebook: Früher suchte man nach Mädchen in der mall, jetzt auf seiner wall.
Die Tokioter Visual Kei-Künstlerin Sputniko fühlt sich zu schüchtern zum persönlichen Gespräch und nutzt lieber die Kommunikationsmöglichkeiten von Google. Der Belgier Brunk hat ein schönes musikalisches Kurz-Hörspiel erstellt über einen Mann, der kommunizieren will. Und der deutsche Dubmusiker Disrupt empfiehlt: „Don’t talk, shoot!“
Im Musikfeld wollen wir die Möglichkeiten der Video-Chats ein bißchen weiterspinnen als die paar Spinner von Boing Boing, die jetzt zum Testen von Google Hangout zusammen mit ein paar Chiptunes-Sounds online abgehangen haben.
Und rund um die API in Leipzig gibt’s Musiker von da – sie treten bei einem Festival am Samstag auf, das vom Kultur-Netzwerk der Seite betrieben wird: Die afrikanische Band Kukayemoto und Nachwuchs-Liedermacher Georg Domke.

1. Rhett and Link – Facebook song

 http://www.youtube.com/watch?v=rSnXE2791yg&NR=1

 

2 Brunk – I think he wants to communicate

 

3. Sputniko – The Google song

 

4. Boing Boing – Google+ Chiptunes Exploratory Dance Party

 

5. Disrupt – Don’t talk, shoot

 

6. Kukayemoto – – Moto

http://www.youtube.com/watch?v=oLThCzgYwCQ

 

7. Georg Domke –  Ich frag mich

http://www.youtube.com/watch?v=DbCXw7N_m6w

http://www.georgdomke.de

 

Foto: CC flickr.com/liebeslakritze