• 8. April 2011 13:04
  • Netzpolitik, Sendung vom 09.04.2011, Sendungen, Sendungsüberblick

Digitale Gegenöffentlichkeit ohne digitales Netz

Die Sendung vom 09.04.2011


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In dieser Sendung blicken wir nach Nordkorea. Trotz immenser Einschränkungen der Kommunikationsmedien hat sich dort eine Untergrundszene aus Citizen-Reportern und Datenschmugglern entwickelt. Unter hohem Risiko ermöglichen Aktivisten den Austausch von Nachrichten und Daten mit dem Ausland – über alte und neue Kommunikationswege.

Wie das funktioniert, erklärt Robert S. Boynton, der einen vielbeachteten Artikel zum „digital Underground“ Nordkoreas verfasst hat.

Was man in Nordkorea überhaupt vor die Kamera bekommt, erlebte Steve Gong. Der Blogger reiste ins Land Kim Jong-Ils und drehte heimlich mit. Einzig beim Friseur hatte er das Gefühl, die Situation sei nicht gestellt.

Vom Datenschmuggel zum Datenschutz: „Die Datenfresser“ heißt Constanze Kurz‘ und Frank Riegers neues Buch. Ob das Buch erfüllt, was es verspricht und tatsächlich Wege eröffnet, wie wir die Kontrolle über unsere Daten zurück bekommen, dazu mehr in der Sendung.

An den Mikrofonen sind diesmal Markus Heidmeier und Martin Risel, der Netzmusik aus Nord- und Südkorea auflegt – und einen virtuellen Chor.

Foto: „Destino: Pyongyang (Algún día…)“ von Jorge Planelló auf Flickr, CC-by